Content Marketing Grundlagen

Content-Strategie: Inhalte planen statt spontan posten

Intro:
Dieses Modul zeigt Ihnen, wie aus einzelnen Content-Ideen ein planvolles System wird. Sie lernen, warum eine klare Content-Strategie gerade dann hilft, wenn Zeit, Budget und Personal begrenzt sind, und wie Sie Inhalte so strukturieren, dass sie konsistent wirken und sich an Zielen ausrichten lassen. Der Erwartungsrahmen ist bewusst pragmatisch: Es geht um nachvollziehbare Bausteine, einfache Analysen und umsetzbare Planung, nicht um komplexe Theorie oder schwergewichtige Spezialdisziplinen.

Kursüberblick:

Im Zentrum steht der Unterschied zwischen Content Marketing und Content-Strategie. Content Marketing beschreibt die Umsetzung von Maßnahmen, die Content-Strategie liefert den Rahmen: Ziele, Themen, Kanäle, Formate, Planung und Prozesse.
Sie erarbeiten die Elemente einer Content-Strategie (Zielsetzungen, Zielgruppen und Buyer Personas, Themenfelder, Kanäle, Formate) und lernen mit einem Content Audit bestehende Inhalte zu erfassen und zu bewerten (Qualität, Aktualität, Performance), um Lücken und Potenziale sichtbar zu machen. Darauf aufbauend definieren Sie Content-Schwerpunkte und leiten daraus einen Content-Kalender beziehungsweise Redaktionsplan ab, inklusive realistischer Frequenzen und klarer Zuständigkeiten. Ein typischer Content-Workflow (von der Idee bis zur Veröffentlichung) sorgt für Verlässlichkeit in der Zusammenarbeit. Abgerundet wird das Modul durch ein Praxisbeispiel, das die Bausteine in einem einfachen Strategie-Dokument zusammenführt.

Umfang: ca. 90 bis 105 Minuten insgesamt, gegliedert in Einstieg (ca. 15 bis 20 Minuten), Wissensvermittlung (ca. 65 bis 70 Minuten) sowie Zusammenfassung und Transfer (ca. 10 bis 15 Minuten).

Für wen ist der Kurs geeignet?:

Dieses Modul richtet sich an Teilnehmende, die Content Marketing nicht „nebenbei“ erledigen möchten, sondern planbar machen wollen, insbesondere in kleinen Unternehmen (bis 50 Mitarbeitende) mit knappen Ressourcen und flexibler Rollenverteilung im Team. Es ist geeignet, wenn Sie bereits erste Berührung mit Content Marketing hatten oder sich einen strukturierten Einstieg wünschen: Zentrale Grundlagen aus „Content Marketing Grundlagen“ werden zu Beginn kompakt aufgefrischt und als gemeinsame Basis genutzt.

Für die gesamte Weiterbildung ist keine Vorerfahrung nötig, einzelne Inhalte bauen jedoch auf vorherigen Lektionen auf.

Was Sie lernen:

  • Content Marketing und Content-Strategie klar abgrenzen und die jeweilige Rolle einordnen.
  • Ziele, Zielgruppen und Buyer Personas als Fundament einer Strategie definieren.
  • Ein Content Audit durchführen, Inhalte systematisch erfassen und bewerten (Qualität, Aktualität, Performance).
  • Themenfelder und Content-Schwerpunkte aus Unternehmenszielen, Audit-Erkenntnissen und Zielgruppeninteressen ableiten.
  • Passende Kanäle (z. B. Blog, Social Media, E-Mail Newsletter) und Formate (Text, Video, Infografik) auswählen und begründen.
  • Einen Content-Kalender beziehungsweise Redaktionsplan aufsetzen, Veröffentlichungszeitpunkte, Zuständigkeiten und realistische Frequenzen festhalten.
  • Einen Content-Workflow strukturieren (Idee, Planung, Erstellung, redaktionelle Überarbeitung, Freigabe, Veröffentlichung) und Verantwortlichkeiten klären.
  • Eine einfache Content-Strategie in einem Praxisbeispiel nachvollziehen und auf den eigenen Kontext übertragen.

Ablauf und Methodik

Der Einstieg knüpft an vorhandenes Grundlagenwissen an: Definition, Ziele und Nutzen von Content Marketing werden kurz wiederholt, damit Sie mit einem klaren Begriffsverständnis in die strategische Ebene wechseln. Anschließend wird begründet, warum eine Content-Strategie mehr ist als „Planung um der Planung willen“, besonders in kleinen Teams, in denen Konsistenz und Effizienz schnell an Grenzen stoßen.

In der Wissensphase arbeiten Sie sich Schritt für Schritt durch die Bausteine einer Content-Strategie. Ein Schwerpunkt liegt auf dem Content Audit als Ausgangspunkt: Bestehende Inhalte werden systematisch erfasst und anhand nachvollziehbarer Kriterien betrachtet (Qualität, Aktualität, Performance). Darauf folgen Themenfindung und Schwerpunktsetzung, jeweils eng gekoppelt an Ziele und Zielgruppen. Für die Auswahl von Kanälen und Formaten erhalten Sie einen Leitfaden, wie Sie Inhalte und Zielgruppen so zusammenbringen, dass die Veröffentlichung nicht zufällig wirkt.

Der Praxisteil ist bewusst nah am Arbeitsalltag: Sie lernen den Aufbau eines Content-Kalenders beziehungsweise Redaktionsplans kennen, inklusive Zuständigkeiten und Veröffentlichungsrhythmus. Als Tool-Beispiel wird CoSchedule vorgestellt (Kalenderübersicht, Drag-and-drop-Planung, Team-Koordination) und als digitale Unterstützung für Planung und Zusammenarbeit eingeordnet. Zusätzlich wird ein typischer Content-Workflow von der Idee bis zur Veröffentlichung erläutert, damit Prozesse, Qualitätssicherung und Freigaben im Team klarer werden. Zum Abschluss verdichtet eine Zusammenfassung die Kernpunkte, eine kurze Reflexion unterstützt den Transfer in den Alltag (erste Schritte, nächste Verbesserungen im eigenen Team), ergänzt durch einen Ausblick auf anschließende Vertiefungen im Kurs.

Fördermöglichkeiten (AZAV + Bildungsgutschein):

Diese Weiterbildung ist AZAV-zertifiziert und grundsätzlich über einen Bildungsgutschein förderbar. Zuständig ist in der Regel die Agentur für Arbeit beziehungsweise das Jobcenter. Ob und in welchem Umfang eine Förderung möglich ist, wird individuell geprüft und entschieden.

Häufige Fragen:

Baut das Modul auf Vorwissen auf?
Es knüpft an „Content Marketing Grundlagen“ an. Die wichtigsten Grundlagen werden zu Beginn kompakt wiederholt, damit Sie die Content-Strategie sauber einordnen können.

Geht es eher um Theorie oder um Umsetzung?
Der Fokus liegt auf umsetzbaren Bausteinen: Content Audit, Themen- und Kanalentscheidung, Redaktionsplanung, Workflow und ein Praxisbeispiel, das die Inhalte zusammenführt.

Ist das auch für kleine Teams realistisch?
Ja. Das Modul betrachtet ausdrücklich die Besonderheiten kleiner Unternehmen bis 50 Mitarbeitende und zeigt pragmatische Ansätze, Priorisierung und flexible Rollenverteilung.

Welche Tools werden genutzt?
Als Tool-Tipp wird CoSchedule vorgestellt, um Content-Planung und Team-Koordination am Beispiel zu veranschaulichen.

Was nehme ich am Ende konkret mit?
Ein klares Verständnis der Strategie-Bausteine, einen strukturierten Weg von der Analyse bestehender Inhalte bis zum Content-Kalender, plus einen nachvollziehbaren Workflow von der Idee zur Veröffentlichung.

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