Content Planung
Content-Planung: Redaktionsplan, Ressourcen und KPIs im Griff
Intro
In diesem Modul lernen Sie, Content nicht mehr „nebenbei“ zu produzieren, sondern systematisch vorauszuplanen, ohne die kreative Arbeit zu ersticken. In rund 100 Minuten erarbeiten Sie, wie aus Ideen ein belastbarer Fahrplan wird, der im Alltag funktioniert, im Team nachvollziehbar bleibt und sich mit der Zeit verbessert. Der Fokus liegt dabei nicht auf Theorie um der Theorie willen, sondern auf einer klaren, praxistauglichen Struktur: Was wird wann veröffentlicht, über welchen Kanal, von wem erstellt, wie wird der Aufwand realistisch eingeschätzt und woran erkennen Sie später, ob sich der Einsatz gelohnt hat.
Das Modul setzt auf einem strategischen Fundament auf: Ziele und Zielgruppen (Personas) sind die Ausgangsbasis, damit Planung nicht zum reinen Kalenderfüllen wird. Ebenso knüpft es an Ihr Vorwissen zu Content-Formaten und Content-Erstellung an, etwa Blogartikel, Social-Media-Posts oder Videos. Aus diesen Bausteinen entsteht nun der verbindliche Teil: ein Redaktionsplan, der aus guten Ideen konkrete Aufgaben macht. Sie bekommen damit eine Arbeitsweise an die Hand, die Hektik reduziert, Regelmäßigkeit möglich macht und Entscheidungen nachvollziehbar werden lässt, auch wenn Ideenphasen schwanken oder Ressourcen knapp sind.
Am Ende halten Sie keinen „perfekten“ Plan für alle Zeiten in der Hand, sondern einen ersten, eigenen Entwurf, den Sie in vier Wochen anwenden, prüfen und weiterentwickeln können. Genau darum geht es: planen, umsetzen, messen, lernen, anpassen.
Kursüberblick
Das Modul „Content-Planung“ führt Sie in drei miteinander verknüpfte Kernbereiche ein: Redaktionsplanung, Ressourcenplanung und Erfolgsmessung. Sie lernen zunächst, was einen Redaktionsplan ausmacht und warum eine Ideensammlung allein nicht genügt. Ein Redaktionsplan ist der Content-Fahrplan, der verbindlich festhält, wer welchen Inhalt wo und wann veröffentlicht. Statt spontaner Posting-Wellen und anschließender Funkstille schaffen Sie damit einen regelmäßigen Takt, der Ihrer Zielgruppe Kontinuität gibt und Ihrem Team Orientierung.
Im zweiten Schritt geht es um Realismus. Planung ist nur dann hilfreich, wenn sie umsetzbar ist. Sie lernen, den Aufwand für unterschiedliche Content-Typen grob zu schätzen und Aufgaben nach Kapazitäten und Stärken im Team zu verteilen. Das Modul zeigt typische Engpässe auf, etwa Wochen mit zu vielen großen Aufgaben oder Phasen, in denen Urlaub, Messezeiten oder andere Belastungsspitzen auf einen vollen Veröffentlichungsplan treffen. Ziel ist, solche Warnsignale früh zu erkennen und den Plan so anzupassen, dass er Sie unterstützt, statt zusätzlichen Druck zu erzeugen.
Der dritte Schwerpunkt ist die Messung der Content-Performance. Ohne Kennzahlen bleibt unklar, was tatsächlich wirkt. Sie erarbeiten, welche KPIs für Website, Blog und Social Media relevant sind, und wie Sie diese an Ihre Ziele koppeln. Beispiele reichen von Seitenaufrufen, Verweildauer, Absprungrate und Conversion-Rate auf der Website bis zu Likes, Kommentaren, Shares, Follower-Wachstum und Link-Klicks in sozialen Netzwerken. Sie lernen außerdem, wie eine einfache Feedback-Schleife aussieht: Zahlen anschauen, Schlüsse ziehen, Plan anpassen. So wird der Redaktionsplan mit jeder Runde belastbarer.
Methodisch kombiniert das Modul kurze, praxisnahe Inputs mit konkreten Beispielen und Video-Tutorials. Ein Tutorial zeigt Schritt für Schritt, wie ein Redaktionsplan in Google Sheets aufgebaut werden kann, inklusive typischer Spaltenlogik (Datum, Thema, Kanal, Verantwortliche, Status) und übersichtlicher Struktur. Ergänzend dazu gibt es ein Video mit KPI-Beispielen für unterschiedliche Content-Typen. Der Kern bleibt jedoch die Anwendung: Sie erstellen im Modul Ihren eigenen Plan für einen Zeitraum von vier Wochen, inklusive Verantwortlichkeiten, grober Aufwandsschätzung und KPI-Notizen.
Auch die Werkzeugseite ist bewusst pragmatisch gehalten. Als niedrigschwellige Basis wird Google Sheets (oder Excel) genutzt, weil es kollaborativ, leicht zugänglich und flexibel ist. Zusätzlich werden Trello (Kanban-Boards für Aufgabenstatus), Asana (Projektmanagement mit Zuständigkeiten und Deadlines) sowie Kommunikationskanäle wie Slack oder Microsoft Teams als mögliche Ergänzungen genannt, um Abstimmung und Transparenz im Team zu erleichtern. Für Social-Media-Planung können zudem plattformeigene Tools wie das Facebook Creator Studio unterstützen. Entscheidend ist nicht das „fancy Tool“, sondern dass der Plan gepflegt wird und alle Beteiligten Zugriff haben.
Zum Kursinhalt gehören außerdem zwei Praxisbeispiele, die zeigen, wie Planung und Messung im Alltag aussehen können: Eine Personalberatung („Talentklar“) plant mehrkanalig, mit einem monatlichen Blogartikel, wöchentlichen LinkedIn-Posts und einem größeren Whitepaper oder E-Book pro Quartal, jeweils mit klaren Zielen wie Expertise zeigen oder Leads generieren. Ein eBike-Fachgeschäft („eco Ebike“) nutzt Kennzahlen nach Veröffentlichungen, etwa Shopbesuche oder vereinbarte Probefahrten nach Ratgeberartikeln, sowie Aufrufzahlen und Interaktionen bei Videos, um Themen zu priorisieren und Inhalte zu überarbeiten.
Für wen ist der Kurs geeignet?
Dieses Modul eignet sich für alle, die Content nicht nur erstellen, sondern verlässlich veröffentlichen, koordinieren und verbessern möchten. Besonders hilfreich ist es, wenn Sie den Effekt von „Content-Chaos“ kennen: spontane Aktivität, danach lange Pausen, kurzfristige Themensuche, Stress kurz vor Veröffentlichung und sinkende Qualität durch fehlenden Vorlauf. Wenn Sie stattdessen Struktur, Übersicht und ein machbares Tempo brauchen, setzt das Modul an der richtigen Stelle an.
Angesprochen sind Einzelpersonen und Teams, die Inhalte für Website, Blog, Social Media oder Newsletter planen, unabhängig davon, ob Sie in einem kleinen Unternehmen arbeiten, im Marketing mehrere Rollen übernehmen oder im Team Aufgaben koordinieren. Wenn Zuständigkeiten unklar sind, Aufgaben sich bei einzelnen Personen ballen oder die Abstimmung im Alltag untergeht, profitieren Sie besonders von der klaren Logik des Redaktionsplans (Wer, was, wo, wann) und der Ressourcenplanung (Aufwand, Kapazitäten, Puffer).
Für die gesamte Weiterbildung ist keine Vorerfahrung nötig, einzelne Inhalte bauen jedoch auf vorherigen Lektionen auf. Im Modul wird explizit auf bereits erarbeitete Grundlagen zurückgegriffen, etwa auf Ziele und Personas aus der Content-Strategie sowie auf Ihr Wissen zu Content-Formaten und Content-Erstellung. Das bedeutet: Sie müssen kein Vorwissen „mitbringen“, aber Sie arbeiten mit dem, was in vorherigen Einheiten aufgebaut wurde, und überführen es in eine umsetzbare Planung.
Wer gerne mit klaren Listen, Kalendern und Verantwortlichkeiten arbeitet, findet hier eine passende Methode. Wer kreativer, spontaner arbeitet, profitiert ebenfalls, weil das Modul nicht Kreativität ersetzt, sondern ihr einen Rahmen gibt. Der Plan ist dabei ausdrücklich kein starres Gebilde: Anpassungen gehören dazu, sobald Engpässe sichtbar werden oder neue Erkenntnisse aus den Daten entstehen. Genau diese Verbindung aus Planung, Realismus und Lernen macht das Modul für viele Ausgangslagen nutzbar.
Was Sie lernen
Sie lernen, Content-Ideen so zu strukturieren, dass daraus ein verlässlicher Veröffentlichungsrhythmus entsteht. Zentral ist der Redaktionsplan als „Content-Fahrplan“. Sie können danach unterscheiden, warum ein Themenpool nur eine Ideensammlung bleibt und erst ein Redaktionsplan Verbindlichkeit schafft, weil er jedem Thema ein klares Wann und Wer zuordnet. Damit reduzieren Sie das Risiko, dass Ideen im „irgendwann“ verschwinden und nie umgesetzt werden.
Konkret sind Sie nach dem Modul in der Lage,
- einen Redaktionsplan aufzusetzen, der mehr ist als eine lose Liste: Sie erfassen Thema oder Inhalt, Format und Kanal, Veröffentlichungsdatum (inklusive Uhrzeit, wenn relevant) sowie Zuständigkeiten. Optional können Sie Statusangaben (in Arbeit, fertig) oder die Zuordnung zu Ziel oder Kampagne ergänzen, damit Ihr Team schneller Orientierung findet.
- Themen und Formate gezielt auszuwählen: Sie sammeln Ideen aus einem bestehenden Themenpool oder entwickeln neue Ansätze, die zu Ihren zuvor definierten Zielen und Personas passen. Dabei wählen Sie pro Thema ein passendes Format (Blogartikel, Video, Social-Media-Post, Newsletter) und nutzen Mehrfachverwertung, etwa indem ein ausführlicher Artikel als gekürzter Social-Post weitergedacht wird.
- Kanäle und Frequenzen realistisch festzulegen: Sie entscheiden, wo Ihre Zielgruppe erreichbar ist und wie häufig Sie pro Kanal veröffentlichen. Das Modul betont den praktischen Grundsatz: lieber etwas weniger, dafür kontinuierlich und hochwertig, statt kurzfristig zu viel zu planen und dann auszufallen. Gleichzeitig erkennen Sie, wie eine Idee über mehrere Kanäle ausspielbar wird, ohne alles doppelt neu erfinden zu müssen.
- Inhalte zeitlich sinnvoll zu verteilen: Sie tragen Themen über einen Zeitraum (zum Beispiel einen Monat oder ein Quartal) in Kalender oder Tabelle ein, achten auf einen gleichmäßigen Fluss und berücksichtigen saisonale Ereignisse oder Aktionen wie Feiertage oder Branchen-Events. Ein visuelles Kalenderbild hilft Ihnen, Lücken und Häufungen früh zu sehen.
- Verantwortlichkeiten im Team klar zuzuweisen: Sie definieren, wer Inhalte erstellt und wer gegebenenfalls freigibt oder veröffentlicht. Bei Bedarf halten Sie Rollen fest, etwa Autor, Grafiker, Lektor. Das reduziert Missverständnisse und Doppelarbeit, gerade wenn mehrere Personen beteiligt sind oder Ausfälle kompensiert werden müssen.
- den Aufwand für Content grob zu schätzen und Ressourcen zu planen: Sie entwickeln ein Gefühl dafür, wie unterschiedlich aufwendig Content-Typen sind, etwa ein ausführlicher Blogpost mit Recherche im Vergleich zu einem Social-Media-Post mit Bildbearbeitung oder einem Video mit Dreh und Schnitt. Sie lernen, Vorlauf und Puffer einzuplanen, damit Last-Minute-Hektik nicht zur Norm wird.
- Engpässe früh zu erkennen und den Plan anzupassen: Sie prüfen Ihren Kalender kritisch auf Wochen mit zu vielen großen Aufgaben oder Phasen mit geringerer Kapazität (Urlaub, Messe). Statt „durchziehen um jeden Preis“ lernen Sie, Beiträge zu schieben, große Inhalte zu teilen oder Unterstützung einzuplanen, bevor Überlastung entsteht.
- Content-Erfolg messbar zu machen und aus Ergebnissen zu lernen: Sie wählen KPIs, die zu Ihren Zielen passen. Für Website und Blog sind das unter anderem Seitenaufrufe, Verweildauer, Absprungrate und Conversion-Rate. Für Social Media arbeiten Sie mit Likes beziehungsweise Reactions, Kommentaren, Shares, Follower-Wachstum und Link-Klicks. Entscheidend ist die Logik dahinter: Reichweite wird anders gemessen als Interaktion oder Lead-Generierung.
- eine einfache Lernschleife zu etablieren: Sie verknüpfen Planung, Umsetzung und Auswertung. Sie schauen regelmäßig in die Daten, ziehen Schlussfolgerungen (zum Beispiel mehr von dem, was gut funktioniert) und passen Ihren Plan an. Dadurch wird Ihre Content-Planung mit jedem Durchlauf präziser.
In den Praxisbeispielen sehen Sie außerdem, wie mehrkanalige Planung konkret aussehen kann. Bei Talentklar wird beispielsweise monatlich ein ausführlicher Blogartikel geplant, wöchentlich kurze LinkedIn-Posts mit Recruiting-Tipps und vierteljährlich ein größeres Whitepaper oder E-Book, jeweils mit klaren Zielen und Verantwortlichkeiten. Bei eco Ebike wird gezeigt, wie Kennzahlen nach Veröffentlichungen geprüft werden, etwa ob Leser nach einem Ratgeberartikel den Onlineshop besuchen oder eine Probefahrt vereinbaren, und wie diese Erkenntnisse in die nächste Quartalsplanung zurückfließen.
Ablauf und Methodik
Das Modul ist als kompakter, praxisorientierter Durchlauf konzipiert und dauert rund 100 Minuten. Sie arbeiten in einer Abfolge, die bewusst vom Fundament zur Umsetzung führt: erst Struktur schaffen, dann Machbarkeit prüfen, anschließend Wirkung messen und daraus lernen. Statt langer Theorieblöcke gibt es kurze Inputs, die direkt in Aufgaben und Übungen übergehen. Beispiele aus der Praxis und Video-Tutorials unterstützen dabei, dass Sie die Schritte nicht nur verstehen, sondern unmittelbar anwenden können.
Zu Beginn gibt es einen kurzen Rückblick auf Ihr strategisches Fundament. Aus dem Modul Content-Strategie bringen Sie bereits definierte Ziele und beschriebene Zielgruppen (Personas) mit. Diese Basis wird aktiviert, weil sie die Leitplanken für die Planung liefert: Content-Ideen sollen Ihre Ziele unterstützen (zum Beispiel mehr Website-Traffic oder Leads) und die Bedürfnisse Ihrer Personas treffen. Zusätzlich wird an Ihr Vorwissen aus Content-Erstellung und Content-Formaten angeknüpft. Damit ist klar, welche Arten von Inhalten grundsätzlich möglich sind und welche Ideen bereits im Themenpool liegen können. Die Content-Planung wird dabei als Brücke verstanden: Sie verbindet strategische Idee und praktische Umsetzung.
Im Hauptteil erstellen Sie Schritt für Schritt einen Redaktionsplan. Dafür arbeiten Sie mit klaren Bausteinen: Thema oder Inhalt, Format und Kanal, Datum beziehungsweise Uhrzeit, Verantwortliche. Optional kommen Status oder Zielzuordnung hinzu. Als Tool-Grundlage wird Google Sheets genutzt, weil es leicht, kostenlos und kollaborativ ist. In einem Video-Tutorial sehen Sie, wie ein Redaktionsplan in Google Sheets aufgebaut wird, inklusive sinnvoller Struktur und Übersicht. Ergänzend werden Alternativen und Ergänzungen genannt, etwa Trello als visuelles Kanban-Board, Asana für Aufgaben- und Deadline-Steuerung sowie Kommunikationslösungen wie Slack oder Microsoft Teams, um Abstimmung im Team zu vereinfachen. Auch plattformeigene Planungstools, etwa das Facebook Creator Studio, können unterstützen. Im Modul liegt der Schwerpunkt jedoch darauf, dass Ihr Plan zugänglich bleibt, im Team funktioniert und kontinuierlich gepflegt wird.
Nach dem Plan-Aufbau folgt die Ressourcen- und Kapazitätsplanung. Sie prüfen Ihre Planung auf Umsetzbarkeit, indem Sie den Aufwand pro Beitrag grob einschätzen und Aufgaben so verteilen, dass keine Person in kurzer Zeit überladen wird. Ein wichtiger Bestandteil ist die regelmäßige Kommunikation im Team, etwa über ein kurzes wöchentliches Redaktions-Meeting. So werden Stocken, Überlastung oder Abhängigkeiten früh sichtbar, bevor sie zu „Feuerwehr“-Situationen führen. In diesem Abschnitt lernen Sie außerdem, Engpässe im Kalender zu identifizieren: Wochen mit vielen großen Content-Stücken, Zeiträume mit weniger Kapazität (Urlaub, Messe), oder unrealistische Posting-Frequenzen. Der Plan wird als flexibel verstanden, nicht als starres Dokument. Wenn Warnsignale auftauchen, passen Sie an, statt sich in Überforderung zu manövrieren.
Im dritten Schritt geht es um Erfolgsmessung. Sie erarbeiten, warum Messung notwendig ist, um nicht im Dunkeln zu tappen, und welche KPIs für unterschiedliche Kanäle aussagekräftig sind. Für Website und Blog betrachten Sie Seitenaufrufe, Verweildauer, Absprungrate und Conversion-Rate, typischerweise über Google Analytics. Für Social Media nutzen Sie die Insights der jeweiligen Plattformen, etwa Reichweite und Engagement, einschließlich Likes beziehungsweise Reactions, Kommentare, Shares, Follower-Wachstum und Link-Klicks. Ein zentrales Prinzip ist die Zielbindung: Kennzahlen sind nur dann hilfreich, wenn sie zu dem passen, was Sie erreichen wollen, etwa Reichweite, Interaktion oder Lead-Generierung. Ein ergänzendes Video liefert KPI-Beispiele je Seitentyp, sodass Sie sehen, wie Kennzahlen je nach Content-Form unterschiedlich zu interpretieren sind.
Die Praxisanteile sind fest im Modul verankert. Sie erstellen einen Redaktionsplan für die kommenden vier Wochen, mit etwa fünf bis acht Content-Ideen inklusive Format und Kanal, einem konkreten Veröffentlichungstermin und einer verantwortlichen Person pro Element. Im nächsten Schritt führen Sie einen Ressourcen-Check durch: Sie schätzen den Aufwand pro Inhalt, prüfen die Verteilung im Team, identifizieren Engpässe und passen den Plan an, bis er realistisch umsetzbar ist. Zum Abschluss ergänzen Sie die Erfolgsmessung, indem Sie pro Inhalt eine passende KPI notieren und festlegen, wie und wann Sie die Daten erheben (zum Beispiel über Google Analytics oder Instagram Insights). Optional können Sie grobe Zielwerte definieren, um später bewerten zu können, ob Erwartungen erreicht wurden.
Abgerundet wird das Modul durch typische Fallstricke und praxistaugliche Routinen. Dazu gehören ein überambitionierter Plan, ein nicht gepflegter Plan, zu wenig Flexibilität und das Nicht-Teilen von Erfolgen im Team. Als Gegenmaßnahmen werden regelmäßige Planungstermine, Puffer (mindestens 10 bis 20 Prozent unverplante Zeit), Multichannel-Nutzung und eine sichtbare, geteilte Planung empfohlen. Damit verlassen Sie das Modul nicht nur mit einem Plan, sondern auch mit einer Arbeitsweise, die Sie langfristig im Alltag stabil halten können.
Fördermöglichkeiten (AZAV + Bildungsgutschein)
Diese Weiterbildung ist AZAV-zertifiziert und kann in Deutschland grundsätzlich über den Bildungsgutschein gefördert werden. Zuständig für die Förderung sind die Agentur für Arbeit oder das Jobcenter. Ob und in welchem Umfang eine Förderung möglich ist, wird individuell im Beratungsgespräch entschieden und hängt von Ihren persönlichen Voraussetzungen ab.
Häufige Fragen
Wie lange dauert das Modul?
Das Modul ist auf rund 120 Minuten ausgelegt.
Was ist das wichtigste Ergebnis am Ende?
Sie erstellen einen eigenen Redaktionsplan für vier Wochen, inklusive Verantwortlichkeiten, einem Ressourcen-Check und definierten KPIs zur Erfolgsmessung.
Brauche ich besondere Tools oder teure Software?
Nein. Im Modul wird Google Sheets (oder Excel) als einfaches, kollaboratives Werkzeug genutzt. Ergänzend werden Trello, Asana sowie Slack oder Microsoft Teams als mögliche Tools für Organisation und Kommunikation genannt. Für Social-Media-Planung können zudem plattformeigene Tools wie das Facebook Creator Studio unterstützen.
Was ist der Unterschied zwischen Themenpool und Redaktionsplan?
Ein Themenpool sammelt Ideen, bleibt aber ohne Termine und Zuständigkeiten unverbindlich. Ein Redaktionsplan ordnet jedem Thema ein Wann und Wer zu und macht daraus konkrete Umsetzung.
Wie oft sollte ich posten?
Das hängt davon ab, wo Sie Ihre Zielgruppe erreichen und welche Kapazitäten Sie realistisch haben. Das Modul betont, dass Qualität und Kontinuität wichtiger sind als ein zu hoher Takt, der nicht durchgehalten werden kann.
Wie messe ich, ob Content funktioniert?
Sie arbeiten mit KPIs, die zu Ihren Zielen passen. Für Website und Blog werden unter anderem Seitenaufrufe, Verweildauer, Absprungrate und Conversion-Rate genutzt, etwa über Google Analytics. Für Social Media nutzen Sie Plattform-Insights, zum Beispiel Likes beziehungsweise Reactions, Kommentare, Shares, Follower-Wachstum und Link-Klicks.
Was mache ich, wenn der Plan im Alltag nicht aufgeht?
Der Plan ist nicht starr. Sie lernen, Engpässe früh zu erkennen, Beiträge zu verschieben oder aufzuteilen und Puffer einzuplanen. Zusätzlich wird regelmäßige Abstimmung im Team empfohlen, etwa über kurze Redaktions-Meetings.
